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Mittwoch, 14. März 2012
Das Gepäck wurde in einem eigenen Gepäck-Wagen verstaut, während wir es uns im Salonwagen "A", direkt neben dem Aussichtswagen (mit Bar) bequem machen. Kurz nach der Abfahrt ergreift Wolfgang die Initiative und organisiert beim Barkeeper eine Flasche Sekt, sodaß unser Frühstück im Hotel sozusagen nachträglich zum Sektfrühstück upgegraded wurde.
Dies ist auch der Grund, weshalb auf dieser Seite der Berge die Feuchtigkeit aus dem Amazonas-Gebiet noch ankommt und für die üppige Vegetation und die fruchtbaren Landschaften sorgt.
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Donnerstag, 15. März 2012 Heute unternehmen Sie einen Rundgang durch die Altstadt der ehemaligen Hauptstadt der Inkas. Sie besichtigen die eindrucksvolle Kathedrale auf der Plaza de Armas und die Jesuitenkirche "La Compania". Anschließend besuchen Sie die umliegenden Ruinen der Inkastätten Sacsayhuaman (eine Inka-Festung), Quenco, Puca Pucara und Tambomachay. An einem ganz besonderen Ort, dem "El Pisquerito", werden Sie eine Pisco- und Cocktailprobe genießen. diese Bar zeichnet sich durch ein außergewöhnliches Angebot an neuartigen Cocktails aus, die vorwiegend auus dem bekannten peruanischen "Pisco" und einheimischen Früchten gemixt werden . Die Idee stammt von Hans Hilburg, einem Peruaner, dessen Leidenschaft seit über 30 Jahren das Mixen von Cocktails ist. Lernen Sie also mehr über die Geschichte des "Piscos", seine verschiedenen Sorten und natürlich über die Herstellung eines originalen "Pisco sour". Nach der Einführung werden Sie Ihren eigenen Cocktail mixen und dazu lokale Häppchen genießen. Am frühen Nachmittag Fahrt ins Heilige Tal der Inka. Übernachtung in der Hacienda del Valle o.ä. Das Hotel liegt in Yanahuara, inmitten der atemberaubenden Anden, etwa 15 Minuten vom Bahnhof von Ollantaytambo entfernt. Genißen Sie die Ruhe und die Stille, die das Heilige Tal der Inkas verkörpert.
Unsere heutige Besichtigung von Cusco begann mit einer Busfahrt zur Inka-Festung Sacsayhuaman, die nordwestlich an den Hängen oberhalb von Cusco erbaut worden war. Die weitläufige Anlage vermittelt einen interessanten Eindruck in die Zeit der Inkas, die Cusco als Hauptstadt ausgewählt hatten.
Außerdem hatten wir von hier aus einen grandiosen Blick über die Stadt Cusco, die sich über mehrere hundert Höhenmeter entlang eines Tals und der es umschließenden Hügel ausbreitet. Auf den gegenüberliegenden Hängen hat das Militär in die Vegetation das Wappen Perus und den Spruch "Viva el Peru" geschrieben.
Nachdem wir die etwas außerhalb gelegenen Besichtigungspunkte besucht hatten, ging es nun in die Stadt, um dort den Sonnentempel, bzw. das was heute noch davon vorhanden ist zu betrachten. Wie in der Zeit der Eroberer üblich, hatte die Spanier nämlich auf den Stellen der alten Inka-Tempel meist entsprechende christliche Gebäude überbaut. Hier wurde der Tempelkomplex aus mehreren Inka-Tempeln durch eine dominikanische Klosteranlage überbaut
Nach dem Besuch des Dominikaner-Klosters und des Sonnentempels ging es durch kleine, enge Altstadt-Gassen zur Plaza de Armas, wo die Kathedrale (eigentlich sind das drei Kirchen) und die Jesuitenkirche sich um den Platz gruppieren. In der Mitte der Plaza steht ein großer Brunnen, auf dem seit neuestem die Statue von Pachakuti, dem Gründer des Inka-Reichs. Bevor wir die eineinhalbstündige Fahrt nach Urubamba antraten, ging es noch zu Fuß über den Platz der Freude in eine kleine Gasse, in der sich das Lokal "El Pisquerito" befand. Dort erwartete und eine Pisco-Probe (zunächst pur und ohne sour), bei der wir auch über die Herstellung des Pisco aus vergorenem Traubensaft einiges erfuhren.
Wir lernten den Unterschied zwischen Aromatico und Neutral kennen, der sich im wesentlichen aus den verwendeten Trauben ergibt. Wir verprobten drei verschiedene sehr gute Pisco, zu denen auch kleine Snaks wie Bruschetta oder auch kleine Pizza serviert wurden. Danach konnte sich jeder selbst einmal beim Mixen von Pisco-Sour oder auch Koka-Sour versuchen. Beim Koka-Sour wird ebenfalls Pisco verwendet, der jedoch zuvor mindestens zwei Wochen lang mit Koka-Blättern angesetzt wird und daher auch eine ganz grüne Farbe erhält. Insgesamt hat uns der Besuch so gut gefallen, daß Wolfgang und nochmal für Samstag, nach unserer Rückkehr von Machu-Picchu, vor dem Essen ins "El Pisquerito" eingeladen hat. |